Quand la police peut utiliser les enregistrements

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Bei Ermittlungen nach Unfällen und Straftaten im Verkehr nutzt Hessens Polizei seit einiger Zeit auch Videoaufnahmen von Dash-Kameras zufällig vorbeigefahrener Autofahrer. Die sogenannten Dashcams sind meist am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe befestigt, filmen den Verkehr und sollen so etwa die Schuld bei Unfällen dokumentieren. Bei polizeilichen Ermittlungen lassen sich damit unter anderem Zeugen suchen und widersprüchliche Aussagen prüfen, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur mitteilt. Die Behörde nennt Beispiele:

Bei einem tödlichen Verkehrsunfall im Schwalm-Eder-Kreis „wurde die Aufnahme der Dashcam eines Unfallverursachers sichergestellt und durch einen Sachverständigen zur Erstellung des Unfallgutachtens genutzt“.

Auch nach einem Schuss auf die Fahrerkabine eines Lastwagens auf der Autobahn A7 im Kreis Hersfeld-Rotenburg habe die Autokamera des Fahrers die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Täters gebracht: auch er ist Lkw-Fahrer. Voraussichtlich am 28. Januar wird laut LKA am Landgericht Fulda ein Urteil im Prozess gegen ihn erwartet. Die Anklage wirft ihm versuchten Mord vor.

Tesla filmt Messerattacke

In Wiesbaden wiederum soll ein Mann auf offener Straße mit einem Küchenmesser auf den neuen Freund seiner Ex-Freundin eingestochen und ihn schwer verletzt haben. Hier wurde die Tat laut LKA „teilweise mittels der Fahrzeugkamera eines Tesla aufgezeichnet und zur Rekonstruktion der Tat verwendet“.

Wie oft die Polizei in Hessen inzwischen private Dashcam-Aufzeichnungen in ihre Ermittlungen einbezieht, wird dem LKA zufolge nicht statistisch erfasst. Manche dieser Kameras filmen auch bei geparkten Autos. Überdies gibt es Dashcam-Apps auf Handys.

Freundlicher Hinweis: Dieser Wagen filmt seine Umgebung.

Remarque amicale : cette voiture filme son environnement.dpa

Selon la LKA, les conducteurs équipés d’une caméra embarquée sont généralement coopératifs. « Dans le cas d’enregistrements potentiellement pertinents provenant de dashcams de personnes blessées, concernées ou accusées, il convient de vérifier au cas par cas si les enregistrements seront sécurisés ou confisqués à titre de preuve », explique la LKA. Cela implique également des questions de protection des données.

« Si les données ont été obtenues illégalement, les principes généraux s’appliquent aux preuves obtenues illégalement par des particuliers dans le cadre d’une procédure pénale : les données peuvent être utilisées si ni la garantie de la dignité humaine n’est affectée ni si leur utilisation viole le système juridique, en particulier la Constitution. », explique la LKA. « En conséquence, une interdiction d’exploitation entre en considération, en particulier pour les enregistrements vidéo qui concernent le domaine essentiel de la vie privée. »

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